Das Buch von Boba Fett – meine Bewertung

Das Buch von Boba Fett ist ganz nett. Man lernt einiges über Kulturen, die man von den Filmen kennt. Wirklich umgehauen hat es mich aber nicht.

Serienbewertung zu Das Buch von Boba Fett

Das Buch von Boba Fett

Das Buch von Boba Fett – mittelmäßig

Das Buch von Boba Fett ist zweifellos Star Wars. Es enthält auch zweifellos gute Ideen. Es ist auch nicht wirklich schlecht. Als Star-Wars-Fan will und sollte man es sicher auch gesehen haben. Aber es bereichert das eigene Leben nicht so sehr, dass man danach glücklich durch die Wohnung hüpft.

Die guten Ideen von Boba Fett

In meinem Blogartikel zum Mandalorian habe ich ja frohlockt, dass endlich jemand Star Wars neu erfunden hat. Eine neue Serie mit einer neuen Musik ohne Laserschwerter und doch unzweifelhaft Star Wars.

Boba Fett geht einen ähnlichen Weg, wenn es das auch weniger gut tut.

So lernen wir zu Beginn die Kultur der Tusken-Leute kennen. Das bereichert das Star-Wars-Herz sehr, weil es eben diese Details sind, von denen man so gar keine Ahnung hat.

Die Story spielt zu weiten Teilen in der Welt und dem Palast von Jabba dem Hutten. Auch das ist ein interessanter Ansatz, weil dieser Ort eben die Faszination der Rückkehr der Jedi-Ritter ausstrahlt.

Das weniger gute des Buchs von Boba Fett

Sicher wird mich der eine oder andere für diese Meinung grillen. Aber im Gegensatz zum Mandalorian hab ich mich teilweise gelangweilt. Die Geschichte wirkt auf mich auch überkomplex.

Aber das ist eine generelle Kritik, die ich an vielen Filmen oder Serien habe: Eine gute Serie zeichnet sich in meinen Augen nicht durch eine unüberschaubare Detailtiefe aus, sondern durch eine nachvollziehbare Handlung.

Während ich oben wegen der Wahl des Umfelds Zusatzpunkte vergebe, ziehe ich wegen der Komplexität und des undurchdachten Endes Punkte ab.

Den Endkampf, der es wohl zum Finale so richtig krachen lassen soll, kracht auch. Er kracht auch viel, aber eigentlich ist er nur nervig. Dann taucht auch noch so ein Western-Held-Alien auf. Echt jetzt.

Ein spannender Film oder eine spannende Serie lebt davon, dass man seinen Helden in Gefahr sieht. Boba Fett durchlebt diese Serie allerdings durchgehend im Gott-Mode. Er ist nahezu unverwundbar und ich erinnere mich an keine wirklich spannende Stelle, an denen ich die Zähne zusammengebissen und ehrlich mitgefiebert habe.

Mein Fazit zum Buch von Boba Fett

Wie ich oben schon schrieb: Als Star-Wars-Fan sollte man es gesehen haben. Man sollte aber nicht zu viel erwarten.

Wenn ich es durch diesen Blog-Artikel geschafft haben sollte, deine Erwartungen herunterzuschrauben, wirst du danach evtl. sagen: Na, so schlimm war es doch gar nicht. Und wenn du das tun solltest, hätte ich mein Ziel erreicht. Denn es ist besser, positiv überrascht zu werden als umgekehrt.

Wenn wir mal von 5 Sternen für eine perfekte Serie ausgehen, sieht meine Rechnung folgendermaßen aus.

Plus ½ Stern für die Kultur der Sandleute. Plus ½ Stern für die Umgebung (die Welt von Jabba) Minus 1 Stern, weil ich mich immer wieder mal gelangweilt habe. Minus ½ Stern für den Dauer-Gott-Mode. Minus ½ Stern für den technisch aufwendigen, aber sonst langweiligen Endkampf. Und obs nun passend ist oder nicht: Minus ½ Stern für den End-Gegner – das Western-Alien.

Bleiben 3 ½ Sterne. Das wird einige frustrieren oder auch verärgern. Aber 3 Sterne sind Mittelmaß. Die Serie ist etwas besser als das. Im Gegensatz zum Mandalorian gehört sie nicht zu den Serien, von denen ich der Ansicht bin, ich müsste sie mir unbedingt ein zweites Mal ansehen.

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