Papyrus Autor und Formatvorlagen

Auf der Suche nach den für mich optimalen Schriftstilen habe ich sehr viel Chaos angerichtet. Über die Jahre habe ich aufgeräumt. Das Ergebnis findet ihr hier.

Meine Papyrus-Romanvorlage

Heute veröffentliche ich meine Papyrus-Romanvorlage 3.4.0.

Papyrus bietet sehr viele Möglichkeiten, seinen Roman zu gestalten. Das Programm erhebt den Anspruch, sowohl Print- als auch E-Book-Version veröffentlichungsreif bereitzustellen.

Wenn man Papyrus eine Weile nutzt, dringt man in immer tiefere Regionen der Konfiguration vor. Dazu hat man auch viel Zeit, denn bis so ein Roman geschrieben ist, dauert es :)

Papyrus und der Fluch der Stile

Sicher bin ich nicht der Einzige, der an mehreren Geschichten gleichzeitig schreibt. Irgendwann stellt man fest, dass man in Roman 1 einen Stil hinzugefügt hat, den man in Roman 2 brauchen könnte. Dann zieht man sich den Stil rüber, um irgendwann festzustellen, dass man sich dort schon etwas gebastelt hatte.

Plötzlich überschneiden sich Bezeichnungen von Formatvorlagen, weil man bei Roman 1 noch einen geringeren Kenntnisstand als bei Roman 2 hatte. Auch Schriftarten oder Schriftgrößen sind unterschiedlich. In kurzen Worten also: Chaos.

Was können wir gegen das Chaos tun?

Globale oder lokale Formatvorlagen

Also ich 2014 mit Papyrus 7 anfing, fand ich globale Formatvorlagen super. Globale Formatvorlagen sind in jedem Dokument verfügbar. Einfach toll. Zumindest zu Beginn.

Je länger ich damit arbeitete, desto mehr stellte ich fest, dass man mit globalen Formatvorlagen auch ein globales Chaos erzeugen kann. Denn was am Anfang so hilfreich scheint, breitet sich bald aus wie ein Schimmelpilz über einer Obstschale. Irgendwann blickst du durch deine eigenen Stile nicht mehr durch, legst Stile doppelt an oder löschst welche raus, um festzustellen, dass du sie woanders wieder brauchst. So lernte ich den Wert von lokalen Formatvorlagen zu schätzen.

Nun schleppe ich keinen Ballast mehr mit mir herum, also Stile, die ich in anderen Dokumenten verwendet habe und darum nicht löschen kann. Ich habe auch keine Stile mehr in meinem Dokument, von denen ich nicht mehr weiß, wozu ich sie einst angelegt habe. Denn irgendwann habe ich mir ein ein Vorlagendokument erstellt, dessen Updates ich gelegentlich in meine Roman-Projekte einspiele.

Mein jeweiliges Projekt enthält also nur das, was dort auch gebraucht wird oder wenigstens gebraucht werden könnte. Und von allen Stilen, die ich verwende, weiß ich, dass sie durchdacht sind. Sie funktionieren sowohl beim Ausdruck als auch bei der Ausgabe als E-Book, ohne dass es böse Überraschungen gibt.

Vorteile meiner Romanvorlage

Was bietet nun meine Romanvorlage, das es im Standard von Papyrus nicht gibt?

Klare Liste mit Formaten

Zunächst einmal habe ich eine für mich klare und logische Aufteilung gefunden. Papyrus ordnet seine Vorlagen natürlich selbst Kategorien zu.

Um offen zu sein: Ich konnte gerade zu Beginn nicht mit allen mitgelieferten Formaten etwas anfangen. Da gab es Titel und Kapitel und gleichzeitig Überschriften verschiedener Rangordnungen. Gut, heute weiß ich: Überschriften tragen Nummern und sind eher für Sachbücher. Titel und Kapitel waren eher für Romane gedacht.

Print-Ausgabe

Ich habe zu Beginn eine Standard-Printvorlage von Papyrus verwendet. Natürlich war die Ausgabe für ein Buchformat optimiert. Weil ich meine Testversionen zunächst einmal ausdrucke, habe ich meine Formatvorlage so angepasst, dass jeweils zwei Buchseiten auf ein DIN-A4-Blatt passen.

Schriftart Vollkorn

Nach vielem Herumprobieren, bin ich auf die Schriftart Vollkorn gestoßen. Es handelt sich hierbei um eine Pay-what-you-want-Schriftart.

Wenn man seinen Roman im Selfpublising veröffentlichen möchte, muss man sich früher oder später um eine Schriftart kümmern. Viele davon darf man privat nutzen, muss sie aber kaufen, wenn man damit sein Buch drucken lassen will. Das kann ganz schön ins Geld gehen.

Der Designer der Vollkorn-Schrift wünscht sich natürlich auch eine Zuwendung. Aber er schreibt ausdrücklich in seiner FAQ, dass man seine Schrift auch kostenlos für kommerzielle Zwecke verwenden darf. Was bietet nun meine Romanvorlage, das es im Standard von Papyrus nicht gibt?

E-Book-Ausgabe

Bei der E-Book-Ausgabe gibt es ein großes Missverständnis: Nämlich, dass Papyrus 1:1 die Print-Version in ein EPUB überführen kann. Das ist leider nicht so. EPUBs bringt man durch CSS in Form. Das ist eine Art Programmcode – eigentlich zum Gestalten von Websites.

Das bedeutet mit anderen Worten: Man kann nicht erwarten, dass alles, was in Papyrus gut aussieht, das auch im E-Book tut. Papyrus bietet zwar verschiedene Stile an, nach denen das eigene E-Book gestaltet wird. Aber insbesondere auf eigene Formatvorlagen, Einstellungen und Sonderwünsche kann Papyrus nur begrenzt eingehen.

Wer seine Formatvorlagen also aufgehübscht hat – gerade was Ränder, Schriftgrößen und -ausrichtungen betrifft, könnte von der Standardausgabe des E-Books ein wenig desillusioniert werden. Darum bringt meine Formatvorlage eine eigene Datei "style.css" mit, die dafür sorgt, dass meine Print-Stile in einem sinnvollen und funktionierenden Rahmen auch im E-Book gut aussehen.

Das Kreuz mit den Zeilenschaltungen

Gerade um die E-Book-Ausgabe in den Griff zu kriegen – ebenso aber auch die Print-Ausgabe zu standardisieren –, habe ich für mich klare Vorgaben erstellt. Die klingen so einfach, dass man sie in einem Satz zusammenfassen kann. Wer mal ein größeres Dokument mit Papyrus erstellt hat, weiß aber, dass es so einfach nicht ist. Hier ist also mein Merksatz:

Keine Zeilenschaltungen im „normalen“ Romantext.

Mit anderen Worten heißt das:

  • Du beginnst ein neues Kapitel? Keine Leerzeile einbauen, denn Abstände sind in meiner Formatvorlage definiert.
  • Du beginnst eine neue Szene? Keine Leerzeile. Nicht einmal die Sternchen musst du eintippen. Einfach nur die Vorlage 04 Trenner in die Folgezeile setzen.
  • Du brauchst einen kleinen Szenenwechsel. Auch hier keine Leerzeile verwenden, sondern die Vorlage 05 Abstand.
  • Du hast einen Übergang vom normalen Text zu einem Zitat? Ohne einen Abstand geht es hier nicht. Nimm keine einfache Leerzeile, sondern 05 Abstand.

Es gibt nur eine einzige Verwendung für eine „normale“ Leerzeile: Wenn ein Absatz innerhalb einer Zitat-Vorlage kommt. Also beispielsweise ein Absatz in einem zitierten Brief. Nur hier gibt es eine Leerzeile, sonst nirgends.

Das bedeutet: Am Anfang etwas undenken. Manchmal tut's auch etwas weh (alle Standards tun auch mal weh). Aber keinen Ärger mehr mit unterschiedlichen Abständen und eine E-Book-Ausgabe, die man auch wirklich guten Gewissens weitergeben kann.

Einrichtung und Updates

Download

Zur Einrichtung meiner Vorlage wird die Schriftart „Vollkorn“ verwendet. Sie muss vorher installiert werden.

Einrichtung

Der einfachste Weg …

… ist ganz sicher, die von mir verwendete PAP-Datei zum Schreiben zu verwenden und sie an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dazu:

  • Das Unterverzeichnis "tp-romanvorlage css" ins Projektverzeichnis kopieren.

  • Sicherstellen, dass unter Absatz —> Formatvorlage —> HTML—> ePub Stil bestimmen bei Dateiformat "ePub" und bei CSS-Vorlage das eben genannte Unterverzeichnis "tp-romanvorlage css eingestellt sind.

  • Der Erfahrung nach sicherheitshalber Exportieren klicken, alle Menüs schließen, Datei speichern, Papyrus schließen und wieder öffnen.

Der harte Weg …

… ist so hart, dass ich mich dazu entschieden habe, ihn hier nicht umfassend zu beschreiben.

  • Stile aus meiner Formatvorlage einlesen.
  • Nacheinander alle eigenen Stile auswählen und gegen meine ersetzen.
  • Die eigenen – nun überflüssigen Stile – löschen.

Leider ist es so einfach nicht, denn es ist noch nötig, die Konfiguration der Formatvorlagen für die E-Book-Ausgabe abzulesen. Das bedeutet pro Formatvorlage:

  • Absatz —> Formatvorlage —> HTML aufrufen.
  • Beim ersten Einsatz die CSS-Steuerdatei zuordnen.
  • Meiner Erfahrung nach sicherheitshalber alles, einschließlch Papyrus, schließen und neu öffnen.
  • Dann für alle Formatvorlagen unter Absatz —> Formatvorlage —> HTML die beiden Auswahlboxen pflegen oder auf Richtigkeit prüfen.
  • Und – ebenfalls aus Erfahrung zu Sicherheit – nochmal alles einzeln durchgehen und ablesen.

Nicht empfehlenswert.

Update, wenn sich die erste Zahl geändert hat (3.0 —> 4.0)

Es sind neue Formatvorlagen dazugekommen oder Bezeichnungen haben sich geändert.

Im Prinzip muss man dann den Weg gehen, der bei "Einrichtung" beschrieben wird.

Ich versuche, einen solchen Sprung zu vermeiden und würde empfehlen, solche Updates nur für neue Projekte zu verwenden.

Update, wenn sich die zweite Zahl geändert hat (3.0 —> 3.1)

Es sind neue Formatvorlagen dazugekommen. Die kann man sich heraussuchen und ggf. importieren.

  • tp-tomanvorlage css ins Projektverzeichnis kopieren.
  • Absatz —> Format-Kategorien —> Formatvorlagen übernehmen aus
  • Die Datei auswählen und …
  • Nur ausgewählte Formate hinzufügen anklicken und dann alle Formate mit Nummern auswählen. Alle anderen nicht.
  • Ich gehe danach alle eingespielten Formatvorlagen durch und schaue im Abschnitt HTML, ob die beiden dortigen Angaben stimmen. Evtl. müssen die CSS-Stile oder die Stildatei neu zugeordnet werden.
Update, wenn sich die dritte Zahl geändert hat (3.0 —> 3.0.1)

Es gab nur kleine Anpassungen der CSS-Stile.

  • tp-tomanvorlage css ins Projektverzeichnis kopieren (oder beim Mac einen Alias dorthin setzen)
  • Wahlweise kann auch nur die darinstehende style.css über die alte geschrieben werden.

 

Dokumentation der Stile

00 Hierarchie-Stile

00 HIERARCHIE-STILE

  • 01 Teil
  • 02 Kapitel
  • 03 Szene
  • 04 Trenner
  • 05 Abstand
  • 09 Spruch

Ich strukturiere gerne in Teile und Kapitel. Andere mögen Haupt- und Unterkapitel sagen. Teile starten eine neue Seite.

Ich mag Luft im Text und beginne Szenen gelegentlich mit einem einleitenden Satz – einer Art Überschrift wie "Zwei Stunden später" oder "Am anderen Ende der Stadt".

Der Trenner sind die bekannten drei Sternchen. Und es hat sich als sinnvoll erwiesen, einen Standard-Abstand zu definieren. Entweder für kleine Szenenwechsel oder bei Formatwechseln (Übergang vom normalen Text zu einem Zitat). Auf diese Weise bleibt der Text einheitlich.

Manche platzieren einen Spruch oder ein Tagesdatum am Anfang eines Kapitels. Da das Kapitel hier meistens schon die Hierarchieebene vorgibt, erhielt dieser Stil als Anhängsel die Nr. 09.

10 Text-Stile

10 TEXT-STILE

  • 11 Blocksatz
  • 12 Flattersatz
  • 13 Office
  • 18 Erzaehler
  • 19 Verfasser

Ich nutze nicht die Formatvorlage "Standard" von Papyrus. Daher ist Blocksatz ist mein Standard.

Flattersatz habe ich der Vollständigkeit einmal dazugesetzt.

Und mit Office kann man Text ohne die für Romane typische Einrückung bei Absätzen schreiben.

In meinem Fantasy-Roman wird es einen Erzähler geben. Das ist ein fiktiver Historiker, der sich als Autor ausgibt und gelegentliche Erklärungen einstreut.

Und als Verfasser möchte man vielleicht auch noch ein Nachwort oder ähnliches schreiben. Durch diesen Stil kann man sich vom Rest des Textes etwas abheben.

20 Zitat-Stile

20 ZITAT-STILE

  • 21 Buch
  • 22 Handschrift
  • 23 Bildschirm
  • 24 Poesie

  • 27 Rede Beginn
  • 28 Rede
  • 29 Rede Ende

Beim Print werden Zitate eingerückt. Im E-Book ist die Einrückung kleiner und ein schmaler Balken weist auf das Zitat hin.

Buch sieht so aus, wie der Rest des Romans, nur eingerückt.

Handschrift war zunächst kursiv geschrieben. Davon bin ich aus Lesbarkeitsgründen abgekommen und schreibe stattdessen Flattersatz.

Bildschirm ist ein Monotype-Schriftsatz für E-Mails, SMS oder Displays (ähnlich einer Schreibmaschine).

Poesie schreibt zentriert und ist geeignet für Reime oder mystische Prophetien.

Für lange Reden kann man die unkonventionellen Stile 27-29 verwenden. In meinem Fantasyroman spricht ein längst verstorbener Zauberer über zwei Kapitel aus einem magischen Spiegel. Um nicht die Anführungszeichen zu Beginn des Kapitels zu öffnen und erst nach zehn Seiten wieder zu schließen, habe ich mir diese Lösung einfallen lassen. Die Stile 27 und 29 schließen die Rede in übergroßen Anführungszeichen ein und verwenden sonst den Zitatstil.

30 Listen-Stile

30 LISTEN-STILE

  • 31 Auflistung
  • 32 Auflistung+

  • 34 Aufzählung
  • 35 Aufzählung+

Auflistungen haben Punkte, Aufzählungen verwenden Zahlen.

Wenn die einzelnen Positionen nicht nur aus kurzen Worten, sondern aus über mehreren Zeilen reichenden Sätzen bestehen, kann man die jeweiligen Plus-Varianten wählen. Die machen zwischen den Auflistungen/Aufzählungen größere Abstände. Das erhöht die Lesbarkeit deutlich.

40 Tabellen-Stile

40 TABELLEN-STILE

  • 42 Beschriftung
  • 44 Spaltenname
  • 45 Zeilenname
  • 46 Datenfeld

Weil diese Stile an die HTML-Darstellung von Tabellen angelehnt sind, schreibe ich die Tags dazu.

Die Beschriftung entspricht dem Element <caption>, die allerdings bei der EPUB-Ausgabe leider nicht innerhalb <table> … </table> ausgegeben wird. Dies ist ein Fehler von Papyrus und führt daher evtl. zu Anzeigeproblemen. Darum würde ich von der Verwendung Tabellen-Beschriftung eher abraten.

Spaltenname und Zeilenname bezeichnen jeweils die Bezeichnungen der Spalten und Zeilen und entsprechen in HTML dem Element <th>.

Die Datenfelder enthalten dann die tatsächlichen Daten und entsprechen <td>.

Und für HTML-Kundige: <tr> setzt Papyrus selbstständig – da kann man nicht eingreifen.

50 Titelei-Stile

50 TITELEI-STILE

  • 51 Titel
  • 52 Untertitel
  • 53 Band
  • 54 Kategorie
  • 55 Autor
  • 56 Impressum

  • 59 (tp-version)

Hier findet man alle Stile für die Titelei. Ich hab sie nummerntechnisch nach hinten gestellt, weil man sie nahezu nie braucht. Das meiste ist eigentlich klar: Titel, Untertitel, Band, Kategorie, Autorenname. Schließlich noch ein Stil für weitere Impressums-Angaben in kleiner Schrift.

Der eingeklammerte Stil – (tp-version) – sollte während des Arbeitens irgendwo vorne in einer Leerzeile eingefügt werden. Er zeigt die aktuelle Version der TP-ROMANVORLAGE an. Be der E-Book-Ausgabe wird noch die Version der zugehörigen CSS-Datei ergänzt. Das gibt ein wenig Sicherheit, dass alles ordentlich eingebunden ist.

60 Inhaltsverzeichnis

60 Inhaltsverzeichnis

  • 61 zu 51 Titel
  • 62 zu 52 Untertitel
  • 63 zu 53 Band

  • 65 zu 01 Teil
  • 66 zu 02 Kapitel
  • 67 zu 03 Szene

  • 69 Inhaltsverzeichnis (Überschrift)

Es gibt sicher Schöneres, als mit dem Inhaltsverzeichnis von Papyrus zu hantieren.

Die Stile 61-63 sind Entsprechungen der Titelei zu den Stilen des automatisch erzeugten Papyrus-Inhaltsverzeichnisses.

Das Gleiche mit den Stilen 65-67 zur Hierarchie.

Stil Nr. 69 ist für die Überschrift des Inhaltsverzeichnisses bestimmt.

80 Nicht-E-Book-Stile

80 NICHT-E-BOOK-STILE

  • 81 Formular Titel
  • 82 Formular Abschnitt
  • 83 Formular Feld
  • 84 Formular Fließtext
  • 85 Formular Buchsatz
  • 87 Print Kopfzeile
  • 88 Print Fußzeile
  • 89 Print Leerzeile

In dieser Kategorie sind Stile aufgeführt, die man nicht für ein E-Book benötigt.

Dazu gehören zunächst einmal die Formular-Stile. Dadurch stelle ich sicher, dass meine Formulare optisch zueinander passen und ich gleiche Schriftarten und Schriftgrößen verwende.

Kopf- und Fußzeilen gibt es nur in meiner Printversion für Seitenzahlen oder auch einen rechtlichen Hinweis am Fuß für Testleser.

Der Sinn einer besonderen Leerzeile mag sich nicht jedem erschließen. Überschriften binden sich häufig an einige Zeilen Text und möchten mit ihnen zusammen auf der gleichen Seite stehen. Das ist auch meistens gut so, weil es blöd aussieht, wenn eine Überschrift am Seitenende steht. Hat man aber einen Text mit mehreren Überschriften und sehr wenig Text in Folge, muss man diese Automatik durchbrechen. Das geht nur mit einer normalen Leerzeile. Wenn man hier die "89 Print Leerzeile" verwendet, sieht die Print-Version gut aus, ohne dass diese Leerzeile Auswirkungen auf das E-Book hat, wo es das Problem von Seitenenden ja nicht in gleicher Weise gibt.

90 Inline-Stile

90 Inline-Stile

  • 91 Denken
  • 92 Schreien
  • 93 Flüstern
  • 94 Geräusch
  • 95 Display
  • 98 Fremdsprache
  • 99 Reset

In vielen Romanen wird Denken kursiv dargestellt und Schreien in Großbuchstaben.

Analog dazu verwende ich gern Flüstern als Kursivschrift in Anführungszeichen und schreibe Geräusche wie BUMM oder PENG in kursiver Großschrift.

Durch den Einsatz der entsprechenden Formatvorlagen lassen sich diese Formate später schnell ändern, falls das nötig ist.

Wenn jemand auf sein Handy-Display schaut und dort "Komme später" liest, kann man dies mit diesem Stil auszeichnen. Es wird dann eine monochrome Schrift und ein leicht grauer Hintergrund verwendet.

Längere Handy-Nachrichten zeichnet man besser mit dem Stil "32 Bildschirm" aus.

Da die Rechtschreibkorrektur von Papyrus in der Standardeinstellung (die Sinn macht) alle fremdsprachlichen Texte anmeckert, wird eine Einstellung benötigt, um diese Rechtschreibkorrektur auszuschalten. Es deaktiviert gleichzeitig die Silbentrennung und kann neben Fremdsprachen auch für Ausrufe wie "AAhhh!" verwendet werden.

Die Reset-Einstellung ist quasi eine Reparatur-Formatvorlage und setzt alle Schreibstile zurück auf den Standard aus „11 Blocksatz“, weil diese Formatvorlage nicht alle Schriftstile wieder zurückstellt.

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